Dr. Velikovsky

4. Velikovsky - Alternative Erdgeschichte

1. Einführung

Um Vorbehalte gegen Velikovsky zu mildern sollte das Buch «Die Archäologie-Verschwörung» (ISBN 978-3-942016-97-1) studiert werden. Anschließend ist es sinnvoll den Argumentationen von Michael Cremo und Richard Thomsen im Werk
«Verbotene Archäologie» zu folgen.

Zitat aus dem Buch  «Die Archäologie-Verschwörung» (ISBN 978-3-942016-97-1):

«Cremo und Thomsen vermuten ein gigantisches Vertuschungsmanöver und sie sind der Überzeugung, dass die Bücher durch die akademische Wissenschaft manipuliert werden, wenn es darum geht, die Ursprünge der menschlichen Rasse zu erklären.»

Schulwissenschaftlich wird gelehrt, dass die Entwicklung auf der Erde stetig, langsam, gleichmäßig und evolutionär erfolgten – vom Sauriersterben einmal abgesehen. Alternative Forscher zeigen jedoch auf, dass sich katastrophale Ereignisse auf der Erde oft schnell, heftig und global (bis hin zu unserer jüngsten Vergangenheit) zutrugen. Die Oberfläche der Erde wurde erheblich verändert. Es kam zu Klimasprüngen, Hitze, Kälteschüben, Erdbeben, Orkanen, Hebungen und Senkungen, Überschwemmungen, Meteoritenschauern, Massensterben usw. Oft war die Menschheit (der kosmischen Ereignisse wegen) gezwungen (Sonnenaktivität, Meteoriten, Asche usw.), sich in ausgedehnten Höhlensystemen zu verbergen!

http://steiermark.orf.at/news/stories/2720883/

«Unter der Oststeiermark gibt es ein noch kaum erforschtes Labyrinth aus Höhlen und Gängen. Was die Forscher vor allem rätseln lässt: Die mehr als 10.000 Jahre alten Gänge dürften mit Maschinen gebaut worden sein […]In den vergangenen Jahren wurden mehr als 800 Anlagen erforscht und wissenschaftlich dokumentiert. „In der gesamten Nordoststeiermark - im Raum Vorau, Pöllau und Stubenberg - haben wir mehr als acht Kilometer begehbare Gänge“, so Historiker Heinrich Kusch. Über den Grund, warum diese Anlagen errichtet wurden, ist noch nichts bekannt. […]Doch wie wurden diese Höhlen gegraben? Hier wird die Sache mysteriös, denn die Wissenschaft ist sich einig - es waren Maschinen am Werk. „Das ist für die Steinzeit unglaublich“, so Kusch. „Wir haben auf 0,2 Millimeter genau diese Gänge gescannt und können feststellen, dass auf meterlangen Strecken nur Abweichungen von 16 Millimetern da sind. Das ist selbst heute mit den heutigen Maschinen unmöglich.“ »

Die Erde wurde in den letzten 12.000 Jahren (Sintflut) von mehreren globalen Katastrophen heimgesucht.

Es zeichnet sich ab, dass kosmische Katastrophen die Ursachen darstellen.
Dem gehen wir im Folgenden nach und beweisen Aussagen anhand der Arbeiten von Dr. Immanuel Velikovsky.
Die globalen Veränderungen, so auch in Tiwanaku, geschahen spontan und waren von extremer Stärke. Als Ursache für die Katastrophen kommt der Einfluss eines uns bislang unbekannten Himmelskörpers (bzw. Energiefeldes) in Frage, – denn die Erde besitzt nicht das erforderliche Energie-Potenzial, um die Veränderungen selbst hervorzubringen. Das ist der Grund für die Annahme. 

Eine besondere Veränderung auf der Erde entstand sodann durch extreme Hitzeeinwirkung, die den Füllstand der Ozeane weltweit durch Verkochen schrumpfen ließ. Anschließend muss es zu einer raschen Abkühlung gekommen sein, infolgedessen dann das verdampfte Wasser der Atmosphäre kondensierte und sich die Polareisberge und Gletscher bildeten. Wird dieser Vermutung nachgegangen, wird man feststellen, dass diese absolut der Realität entsprechen könnte! Zu anderen Veränderungen zählen Erdbeben, Vulkanausbrüche, Klimawandel, extreme Hebungen und Senkungen der Erdoberfläche sowie die Verlagerung der Erdkruste bzw. der Rotationsachse der Erde.
Weiter traten rasche und intensive Änderungen am Erdmagnetfeld auf sowie extreme elektrische Entladungen in der Atmosphäre. Die Strahlungsintensität hätte sich ebenso geändert, wie auch die Häufigkeit von Meteoriteneinschlägen. Diese Ereignisse geschahen weder vor langer Zeit, noch waren diese langsam eingetreten.

2. Dr. Immanuel Velikovsky

Dr. Immanuel Velikovsky war jüdischer Abstammung. Er wurde am 10. Juni 1895 in Weißrussland geboren. Er verstarb am 17. November 1979 in den USA.
Eine ausführliche Biographie, die aufzeigt, dass es sich um einen brillanten, universellen Denker handelte, der verantwortungsvoll auf fundiertes Wissen zurückgriff, ist auf der Website «http://www.velikovsky.de/de/velikovsky.html» einsehbar.

Nicht nur, dass Dr. Velikovsky an Universitäten weltweit verschiedenste Dinge studierte; auch mit Albert Einstein stimmte er mehrere Kapitel seines Buches «Erde in Aufruhr» ab. Im Folgenden soll es jedoch nicht um die Person Velikovsky gehen, sondern, um den Sachverhalt, dass unsere Erde von kosmischen Katastrophen heimgesucht wurde – und dass sich derartige Ereignisse durchaus wiederholen könnten!

Wir betrachten nun das Buch «Erde im Aufruhr»(ISBN 978-394402904), aus dem ich zitiere.
Das Werk erschien fünf Jahre nach dem Buch «Welten im Zusammenstoß».

3. Feigenbäume und tropische Korallen auf Grönland

Im Gebiet, das heute im hohen Norden liegt, gab es vormal s gemäßigtes bis subtropisches Klima. Umfassende Funde von Tieren und Pflanzen bestätigen diese Annahme. Das heißt, dass entweder das Klima an dem Ort anders war oder der Ort selbst sich aus der einen Klimazone heraus in die andere bewegt hat. Diese zweite, favorisierte Möglichkeit wird durch das schlagartige Kippen der Erdachsen oder das Rutschen der Erdkruste in den Bereich des Möglichen gebracht. Die Vernichtung der Tiere und Pflanzen muss plötzlich eingetreten sein und war von der spontanen Hebung und Senkung von ganzen Landstrichen begleitet. Auch besteht hier ein Zusammenhang mit weltweiten Überschwemmungen und großflächigem Vulkanismus.
Material zu dieser Annahme wurde Velikovsky unter anderem von folgenden Wissenschaftlern geliefert: Miller, Buckland, Dawkins, Cuvier, Wright, Shackleton, Erman, Wrangel, Whitley, Dana, Kunz, Rainey, Hibben. Folgende Fakten dazu:

Alaska war vormals von einer Unmenge von Tieren bewohnt, die der gemäßigten Klimazone zuzuordnen sind (Nashörner, Flusspferde). Ebenso auch die Pflanzen. Sowohl Tiere als auch Pflanzen wurden bei Katastrophen in Splitter zerlegt. Es müssen extreme, mechanische Kräfte gewirkt haben (S. 21-22).
Ebenso wurden in den Ablagerungen Schichten vulkanischer Asche gefunden. Dennoch wurden die Lebewesen nicht durch Hitzeeinwirkung, sondern eher wie bei einer Explosion, mechanisch vernichtet. Auf ähnlicher, nördlicher Breite unseres Globus, wurden in Sibirien Überreste von Tieren, die sogar der tropischen Zone zuzuordnen sind (Elefanten, Flusspferde), gefunden. Zu den Funden gehören aber auch schockgefrostete Mammuts, die noch Grünzeug im Maul hatten und unverdaute tropische Pflanzenreste im Magen.
Das zeigt auf, dass die Explosionseinwirkung (Knochensplitter, Muck) nicht überall gleich stark gewesen ist und andererseits ein sofortiger Temperaturwechsel (S. 24-26) erfolgt sein muss. Gleichfalls ist hier die Pflanzenwelt einst eine tropische gewesen. So zitiert Velikovsky F.P. Wrangel und Adolph Erman.

Unabhängig von Velikovsky wurden erneut gefrostete Mammuts gefunden. In einem Video (Spiegel TV) können Sie sich das Tier selbst ansehen. Die Reporterin erklärt(e), dass Mammuts über Millionen von Jahren unseren Erdball bevölkerten. Vor 10.000 Jahren seien fast alle ausgestorben und vor ca. 4.000 Jahren wären die letzten Tiere verschwunden. Von Überjagung durch den Menschen oder Klimawechsel wird gesprochen.
Zitat (Quelle: http://www.spiegel.de/video/video-19737.html): vom 11.07.2007

«Die Tiere traten vor rund 4,8 Millionen Jahren zum ersten Mal auf und verschwanden Ende der letzten Eiszeit wieder von der Erde. Nur eine isolierte Population, zwergwüchsiger Wollhaar-Mammuts existierte noch bis vor rund 5000 Jahren auf der Wrangelinsel, im Polarmeer, im äußersten Osten Russlands.»

Leider steht das Video im Oktober 2015 nicht mehr zur Verfügung, angeboten wird noch der Link:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/klonen-japaner-wollen-mammut-erschaffen-a-739918.html
Das Verschwinden der Tiere mit einer Katastrophe zu erklären ist naheliegend. Wie sollte sonst der sofortige und andauernde Temperaturwechsel eingetreten sein? Die Existenz der Mammuts über den langen Zeitraum zeigt an, dass eben vormals keine gravierenden, globalen und zyklischen Katastrophen stattfanden.
Auf der Website «http://www.focus.de/wissen/wissenschaft/natur/urzeit-sibirische-mammuts-stammen-aus-amerika_aid_331116.html» war 2014 zu lesen, dass die Mammuts um 3.700 BC vernichtet wurden.
Auch in Nordeuropa wurden nach Angaben von W. Buckland, B.W. Dawkins, eine Unmenge von zersplitterten Knochen von tropischen Tieren so auch von Elefanten, Krokodilen und Schildkröten usw. gefunden, so schreibt Velikovsky. Man hat festgestellt, dass gerade die nördlichen Regionen von Grönland und Sibirien niemals vergletschert waren (S. 59). Auch in Alaska habe es keine Vergletscherungen gegeben.

Es konnte bislang wissenschaftlich nicht geklärt werden, wieso gerade die polaren Regionen nicht vergletschert wurden.
Ist es vielleicht doch zur Verschiebung der Erdachse gekommen? Wie sonst will man das Vorhandensein von Feigenbäumen in Grönland deuten? Es wurden sogar Korallen aus tropischen Gewässern auf Grönland entdeckt.
Velikovsky hat folglich weder grundlos noch leichtfertig unvorstellbar klingende Thesen aufgestellt. Die Zeugen und Zeugnisse aus der Vergangenheit haben ihn berechtigt dazu bewogen, – sowie Arbeiten von Archibald Geikie und Dunbar.

4. Eiszeit in den Tropen 11.542 BC

Auf dem Grund des Meeres können Indizien dafür gefunden werden, dass erdverändernde, globale Katastrophen stattgefunden haben. Dies stellt auch H. Pettersson vom Ozeanischen Institut Göteborg fest. So wären kilometerdicke Eisberge bis hin zum Äquator vorhanden gewesen und reichlich Vulkanasche weit auf die Meere hinausgetragen worden. Auch wurde hier wieder eine weitläufige Lavaschicht am Meeresgrund diagnostiziert. Es würde sich dadurch abzeichnen, dass die Erde durch extreme, klimatische und tektonische Katastrophen heimgesucht wurde, die unweit zurückliegen (S. 115).
Quelle: Pettersson; Exploring the Ocean Floor; Scientific American, August 1950.
Link: http://adsabs.harvard.edu/abs/1950SciAm.183b..42P

Weitere Informationen im Buch:
Cataclysm!: Compelling Evidence of a Cosmic Catastrophe in 9500 B.C. von D. S. Allan,J. B. Delair.

In diesem Werk gehen die Autoren auch auf die Grönlandfunde, Mammuts, usw. ein. Was weiter gefunden wurde, sind große Mengen von rotem Tiefseeton im Pazifik. Auffällig war hier der hohe Nickelgehalt und Radiumgehalt. Kosmischer Staub bildet einen erheblichen Teil der Ozeansedimente, stellt Velikovsky fest (S. 113). Das ist sehr merkwürdig, da eben diese Bestandteile auf der heutigen Erdoberfläche nur eher selten vorkommen. Demnach muss die Oberfläche der Ozeane vormals sehr lange zur Landmasse gezählt haben, so die Schlussfolgerung.
 
Ebenso sind Gletscherspuren auf dem Meeresgrund zu finden. Das alles sind weitere Hinweise darauf, dass dort, wo heute die Weltmeere sind, vormals Landmassen gewesen sein müssen. Die Rotfärbung (Blut) der Sedimente wird in zahlreichen antiken Überlieferungen angeführt.
Der Umstand weist auf eine Vielzahl Meteore hin, die es gemäß den wissenschaftlichen Erklärungen eben nicht im erforderlichen Umfang gegeben hat. Das Soll-Ist-Verhältnis vom theoretischen Meteorbeschuss weicht hier nämlich um einen Faktor von mehrfachen Tausenden ab, stellt Velikovsky anhand der wissenschaftlichen Angaben fest. Folglich muss es eine Zeit gegeben haben, in der die Erde über einen begrenzten Zeitraum hin einem umfangreichen Meteorschauer ausgesetzt war. Auch dieser Umstand deutet erneut auf den indirekten Einfluss eines externen Himmelskörpers hin. So wurden auch in Brasilien, Afrika und Madagaskar Anzeichen dafür gefunden, dass die Landstriche vormals unter einer mehrere hundert Meter dicken Eisschicht gelegen haben (S. 56).
In Indien wurde festgestellt, dass sich die Eisschicht in Richtung Norden ausbreitete. Süden wäre eher richtig gewesen! Denn da Indien auf der nördlichen Erdhalbkugel liegt, hätte sich das Eis natürlich zur wärmeren Seite hin ausbreiten müssen. Folglich muss sich Indien vormals im Bereich der südlichen Erdhalbkugel befunden haben und zwar so weit südlich, dass es zur Vereisung kam.
Velikovsky geht im Detail auf die Ereignisse ein (S. 57). Angaben zur Sache machen: Hubbard, Dunbard, Chamberlin (S. 56-58).

5. Gebirgsbildung in Bolivien und Peru

Bereits im Falle von Tiahuanaco und Puma Punku (wird später) darauf eingegangen, dass an den historischen, vorsintflutlichen Bauwerken, den Treppen des Andesit Steintores, die Wasserlinien des Meeres und Muschelreste zu finden sind – wie auch an den benachbarten Bergen. Nun – nichts Besonderes meinen Sie?
In 3.950 Meter Seehöhe auf Bauwerke zu treffen, die Ozeanspuren aufweisen, dürfte schon spektakulär sein. Wenn das Bauwerk so jung ist, wie wissenschaftlich angegeben, wie kommen dann die Muschelablagerungen an die Schwelle?
Wenn Hebungen lange nicht vorkamen, stellt sich die Frage, wie lange das Zeug denn da schon herumsteht? Nun, es gibt andere Stimmen, die Derartiges völlig problemlos und alltäglich – wie wissenschaftlich gewünscht– sehen, z.B. auf Mysteria3000.de, wird behauptet: «Tiahuanaco ist also weder so einzigartig noch so rätselhaft wie oft behauptet.».
Es ist angesichts der dortigen Darstellung nach meiner Auffassung mehr als fraglich, ob die Quelle des Zitates ein Ort für nützliche, alternative Informationen darstellt – oder ob sich die Betreiber der üblichen Maitreya New Age Ideologie mehr verpflichtet fühlen, die beabsichtigt – die Menschheit über ihre Ursprünge, ihre Geschichte und ihre Zukunft weniger zutreffend zu informieren! 
Velikovsky geht auf das Thema Tiwanaku auf den Seiten 93-99 ein und verweist dabei auf die Erkenntnisse von Arthur Posnansky und sein Buch «Tiahuanacu, the Cradle of the American Man». Erschienen im JJ Augustin Verlag, New York, 1945.
 
Quelle-Angaben dazu:
Posnansky, A. (1945), Tihuanacu, the Cradle of American Man, Vols. I - II (Translated into English by James F. Sheaver), J. J. Augustin, Publ., New York, 1945; Vols. III - IV, Minister of Education, La Paz, Bolivia.
http://www.bibliotecapleyades.net/arqueologia/esp_tiahuanaco5.htm
http://www.atlantisbolivia.org/posnansky.htm

Die Bauwerke in Tiahuanaco müssen folglich vor der Hebung am Ozean gelegenen haben und natürlich auch vor dieser Zeit errichtet worden sein! Heute liegen die Gebiete – wie erwähnt – ca. 3.850 bis 3.950 Meter über dem Meeresspiegel, da sie angehoben wurden. Noch heute sind die tektonischen Spannungen vorhanden.

Hans Hörbiger war der Meinung, das vormals, der Ebbe und Flut verursachende Mond, der Erde so nahe gewesen sein muss, dass dieser eine 4000 m hohen Flutberg hinter sich herzog. Auf die Idee, dass sich die Erde empor gehoben hat kam er nicht. Aber ihm war klar, dass die 400 km lange Strandlinie, die 20 cm pro km Länge abfällt, Strandablagerungen und Auswaschungen des Ozeans einen Grund gehabt haben müssen.
Mehr dazu in dem Buch “Die Sintflut und ihre Wiederkehr” H W Behm.
Der Preis für das kleine Büchlein mit goldwertem Wissen betrug am 11.09.2016 147,74 Euro.
 

Mehr Information unter:
https://www.youtube.com/watch?v=M3eQeGLcKsU
https://www.youtube.com/watch?v=jFyWDaDUdMM
https://www.youtube.com/watch?v=vlz_REUbWtY
https://www.youtube.com/watch?v=9Bib4epSEuY
https://www.youtube.com/watch?v=SMe-QnGEack
Das ist ein Beweis dafür, dass die Hebung von Landschaften eben nicht vor unvorstellbar langen Zeiten – nahezu unbemerkt – von statten ging. 
Da man die Entstehung der Bauten in Tiahuanaco und die Ruinenstädte von Puma Punku sogar wissenschaftlich in den Zeitraum von über 1.500 unserer Zeit verschieben möchte, sind die dortigen Wasserlinien an der Treppe noch befremdlicher und müssen folglich verschwiegen bleiben.

Dieser Umstand mit den Wasserlinien des Ozeans (!) war nicht nur Posnansky sondern auch Hanns Hörbiger, dem Vater der Welteislehre aufgefallen.
Auf dem Columbia-Plateau wurden unter den weitläufigen Lavaschichten, in fünf Meter Tiefe, menschliche Siedlungsspuren gefunden (S. 100). Das verdeutlicht, dass erhebliche großflächige, vulkanische Aktivitäten stattfanden, die eben erst kürzere Zeit zurückliegen.
Bei Bergbauarbeiten wurde in Kalifornien unter einer Schicht Tiefengestein (Basalt oder Granit) ein menschlicher Schädel gefunden, der als “Schädel von Calaveras” bekannt sein müsste. Allerdings sind Informationen darüber kaum noch vorhanden. Auf Seite 45 des Buches «Welten im Zusammenstoß» ist dieser erwähnt. Sein Vorhandensein wird vom Naturwissenschaftlichen Verein für Steiermark (1890) bestätigt.

6. Polsprung zur Zeit der Sintflut, wiederholt er sich?

Dieser Abschnitt beruht auf meinen persönlichen Nachforschungen, Velikovsky steht indirekt mit diesen Inhalten in Verbindung.
Die Rotationsachse der Erde verläuft durch den Massenschwerpunkt des sogenannten Geoiden, der als Geozentrum bezeichnet wird.
Die Erdachse ist zur Ekliptik derzeit (vermutlich) ca. 23,44 Grad geneigt. Das ist die sogenannte Ekliptikschiefe.
Die Erde (ein Körper von unregelmäßiger Form) rotiert am Äquator mit einer Geschwindigkeit von zirka 1.670 km/h um die eigene Achse.
Das ist eine vereinfachte Betrachtung, da der Massenschwerpunkt der Erde selbst und das gemeinsame Rotationszentrum des Erde-Mond-Systems (Baryzentrum) um den Betrag von zirka 4.670 km voneinander abweichen.
Demonstration unter: https://www.youtube.com/watch?v=uGBANgbRkws
Durch die Rotation am Rotationsschwerpunkt werden unsymmetrische Fliehkräfte wirksam, die der Erdanziehungskraft entgegenstehen. So ist die resultierende Anziehungskraft am Äquator zirka 0,5 % geringer als am Nord- oder Südpol.
Die Rotation der Erde – am Rotationszentrum des Erde-Mond-Systems – stabilisiert infolge der dynamischen Kreiselkräfte und der damit verbundenen Drehimpulserhaltung durch den «gyroskopischen Effekt». Demonstration unter:
https://www.youtube.com/watch?v=r3ZC5Ve_u8M
https://www.youtube.com/watch?v=k4nbJo4SRic
Infolge der hohen Erdmasse und der hohen Geschwindigkeit sind die stabilisierenden, dynamischen Kreiselkräfte (die nicht alleine auf Massenträgheit beruhen) relativ stark, so dass eingetretene Störungen z.B. durch Erdbeben kompensiert werden.
 
Die Erdachse führt außerdem eine rotierende Pendelbewegung um die eigene Achse aus, die als Präzession bezeichnet wird. Dieser bereits den Urvölkern bekannte Zyklus beträgt ca. 25.800 Jahre. Diese Bewegung ist nicht exakt gleichmäßig. Grund dafür ist eine, in jeweils 18,613 Jahren auftretende Verlagerung des Masse-Schwerpunktes des Erde-Mond-Systems.
Demonstration unter:
https://www.youtube.com/watch?v=aZFtNao-Dc0
https://www.youtube.com/watch?v=w9dv4JDMSxU
Diese Änderung wiederum wird durch die sich um ca. 30 Bogenminuten ändernde Schiefe der Mondbahn verursacht, die im Mittel zirka 5,2 Grad zur Ekliptik der Erde geneigt ist.
Die so verursachten zyklischen Differenzen werden als Nutation bezeichnet. Durch die Überlagerung der Präzession durch die Nutation kommt es demzufolge alle 18,613 Jahre zum Schwanken der Erdachse, um den Betrag von zirka 35 Bogenminuten.
Demonstration unter:
https://www.youtube.com/watch?v=AjE63B0haIU
Weitere Einflüsse auf die Erdachsenneigung mit ca. 0,2 Bogenminuten haben die anderen Planeten in unserem Sonnensystem und die Sonne. Erwähnt werden sollte noch, dass erdinnere Massenbewegungen, angeblich bei Erdbeben, Änderungen im Bereich von bis zu 2,5 Bogensekunden verursachen. Insoweit gesehen wäre die Erdachse (theoretisch) als zyklisch stabil einzustufen.

Da der Geogenerator, das Elektrizitätswerk der Erde, den Drehimpuls der Erde – elektrodynamisch – in sich birgt und das Magnetfeld der Erde durch elektrischen Strom erzeugt wird, dessen Ursache wiederum in mechanischer Bewegung zu suchen ist, hat die etwaige Verschiebung der magnetischen Pole gegenüber den Polen der Rotation (Erdachse) womöglich eine ernstere Bedeutung als offiziell bekannt!

Dass wir überhaupt in den Genuss gekommen sind, auf einem Planeten mit «sicherer Erdachse» zu leben, grenzt an ein Wunder. Man ist sich nicht einig darüber, wie der Mond, der das System stabilisiert, überhaupt entstand. Und dass deshalb nicht, da die Voraussetzungen für die Existenz des einzigartigen Erdmondes durch das Zufallsprinzip nur mit Mühe erklärt werden können. Im Prinzip dürfte es unseren Mond nicht geben!
Ist es möglich, dass die Erde vor 12.000 Jahren kippte? Auch wenn das Kippen der Erdachse, von der Wissenschaft als irrsinniger Gedanke abgelehnt wird, deuten verschiedene Anhaltspunkte darauf hin, dass dieses Ereignis den Tatsachen entsprechen könnte. Voraussetzung ist, dass es einen Himmelskörper oder ein Kraftfeld gibt, das das Erde-Mond-System aus der Ordnung bringen kann. Dieses Objekt war offenbar vorhanden, denn die sichtbaren und beweisbaren Auswirkungen müssen eine reale Ursache haben!
Was für ein Objekt war es?
Velikovsky war der Ansicht, dass die Venus vormals kein Planet, sondern ein Komet gewesen ist, der mit der Erde zusammenstieß. Später dann soll die Venus mit dem Mars kollidiert sein, der dann wiederum, gegen 800 BC, mit der Erde zusammenstieß.
So irrsinnig das klingt – ich erinnere mich daran, bei jüngsten Recherchen zum Thema Marsmission und Phobos darauf gestoßen zu sein, dass bereits vor Jahrhunderten bekannt war, dass der Mars Monde besitzt! Ist es also möglich, dass genau dieses bei der Annäherung des Mars damals von der Erde aus beobachtet wurde? Oder resultiert die Erkenntnis von «Ausflügen» anderer «Vril»-Art? 
Demonstration unter:
https://www.youtube.com/watch?v=IuHJz-xPopU

Nun von «Hohler Erde» haben wir vielleicht schon gehört, warum dann nicht auch von «Hohlen Monden» im Sinne von nützlichen Objekten?
Die Idee mit der Neigung der Erdachse stammt nicht nur von Velikovsky. Hugh Miller, der sein Wissen in «The Old read Sandstone» 1841 in England veröffentlichte, stellte fest, dass es eine schlagartige Vernichtung des Lebens auf der Erde gegeben hat, die nicht allzu lange zurückliegt.
Als Beweis führt er u.a. an, dass in den Knochen noch die organischen Substanzen vorhanden sind (S. 36-37). Miller stellte weiter fest, dass auch im Gebiet des Harzes Fische in Kupferschiefer gefunden wurden. Das weise darauf hin, dass die Tiere sofort von der umhüllenden Masse eingeschlossen wurden, sonst wären sie verrottet. Die Einschlüsse, der Tiere sind nicht nur in Mitteleuropa nachweisbar, auch in den USA und Kanada finden sich vergleichbare Dinge.
Mit dem Kippen der Erdachse beschäftigte sich u.a. der königliche Astronom Sir George Airy. Er äußerte Gedanken, die zum Inhalt hatten, dass die Schwerkraftachse der Erde nicht mehr der Rotationsachse entsprochen habe. Eine ausreichende Begründung zur Ursache dafür gab es nicht. Auch Lord Kevin fand keine Erklärung für die Ursachen. Ursachenforschung betrieb 1864 James Croll. Die Ergebnisse waren ebenso unzureichend. M. Milankovitsch besserte Crolls Theorie auch nur mangelhaft nach (S. 133).
Wichtig ist hier zu verstehen, dass nicht das Kippen der Erdachse angezweifelt wurde – es wurde nur keine logische Erklärung für die Ursache gefunden!
Astronom S.C. Chandler meinte dazu, dass die derzeitige Taumelbewegung der Erdachse darauf hindeutet, dass diese vormals aus ihrer Lage gebracht worden wäre. Die vorherige Erd-Drehzahl hätte vormals 306 Tage pro Jahr betragen. Derzeit läge der untergeordnete Rotationspol in einem Zyklus von 304 Tagen und wird als Eulerscher Kreis bezeichnet (S. 125).

Auch Cuvier erkannte, dass nachweisliche Änderungen auf der Erde schnell aufgetreten sein müssen und dass diese mit einer langsamen Änderung der Erdachse nicht zu vereinbaren seien (S. 127)!
Nach Wegeners Theorie verrutschten die Kontinente auf dem Erdkörper. Diese Theorie konnte sich weder durchsetzen, noch wurde diese mehrheitlich abgelehnt.
Die im Folgenden erbrachten Indizien und Beweise deuten darauf hin, dass der Umstand des Verrutschens der Kontinente in Betracht kommt.
Die Mehrzahl der Wissenschaftler (so auch Harold Jeffreys) erkannte, dass die ersichtliche «Erdkrustenverlagerung» eine externe Kraft voraussetzt. Eine noch so heftige Hebung oder Senkung von Gebirgen hätte als Verursacher nicht gereicht (Quelle: Harold Jeffreys, «The Earth», S. 140)!
Einen weiterhin gleichfalls zu beachtenden Aspekt beschreibt Velikovsky am Rande. Er stellt fest, dass sich Findlinge von Norden nach Süden bewegt haben. So können in Frankreich, Deutschland und Rumänien Findlinge aus dem Norden gefunden werden.
Auch in den Alpen finden sich Findlinge beachtlicher Masse, 700 Meter oberhalb des Genfer Sees. Diese wären durch das Eis der Eiszeit nicht zu transportieren gewesen, wird geschlussfolgert. 

Nun können wir Ereignisse, die scheinbar widersprüchlich sind, miteinander verknüpfen. Einerseits muss sich die Erdoberfläche (Kruste) von Süd nach Nord bewegt haben, andererseits stammen die Findlinge genau aus der entgegengesetzten Richtung.
Nehmen wir an, die Erde ist so schlagartig gekippt, dass die Findlinge aufgrund der Trägheit ihrer Masse buchstäblich über die Oberfläche der Erde geflogen sind?! Das würde auch erklären, wieso an manchen Stellen Überreste von polaren Tieren und subtropischen Tieren gleichfalls zu finden sind!
Auch größeren Tieren wurde förmlich der Boden unter den Füßen weggerissen. Das klingt erneut unglaublich. Doch halten es Wissenschaftler ebenso für ausgeschlossen, dass die polaren und die subtropischen Tiere jemals im selben Lebensraum weilten! Wieso sind dann aber ihre Überreste zusammen an einem Ort? Welcher Bestatter hat das organisiert?
Diese Frage bliebe bei Ablehnung der Theorie offen. Auch dieser geschilderte Umstand verstärkt die Vermutung, dass die Erde schlagartig gekippt sein könnte.

Ein weiteres Geheimnis stellt die Tatsache dar, dass die vulkanischen Gesteine teilweise so hoch magnetisiert sind, dass das Erdmagnetfeld dazu nicht ausreicht. Abgesehen von der Tatsache, dass eine Umpolung vorliegt! Woher stammte das externe Magnetfeld, das die erstarrende Lava extrem – über den hundertfachen Wert des Erdmagnetfeldes magnetisierte (S. 152)?

Velikovsky schlussfolgerte, dass der externe Himmelskörper ursächlich verantwortlich ist und das Kippen der Erdachse die sekundäre Folge war (S. 153). Auch hier stellt sich die Gegenfrage, wenn Velikovsky sich geirrt hat, wie will man die notwendigen, elektromagnetischen Kräfte erklären, die gewirkt haben? Wir sprechen an der Stelle nicht von einem banalen, langsam vonstatten gehenden magnetischen Umpolungsprozess, den die Wissenschaft mittlerweile einräumt, sondern von einer schlagartigen Umpolung des Erdmagnetfeldes.
 
Prof. Stanley Keith Runcorn von der Universität Cambridge hat in seinem Buch «The Earth‘s Magnetism» ISBN-13: 978-9027720504 diesen Umstand als wohl sehr möglich erachtet. 1995 starb Runcorn bei einem Überfall in seinem Hotelzimmer. Vielleicht ist der Polsprung nicht nur aus physikalischer Sicht viel gefährlicher als anzunehmen wäre?

Zwangsläufig sei die magnetische Umpolung mit der Änderung der Rotationsachse verbunden, die geographische Lage der Pole hat sich somit geändert, meint Velikovsky (S.154).
Die letzte Änderung des Erdmagnetfeldes ist angeblich vor ca. 2.800 Jahren eingetreten, also um ca. 800 BC.
Wissenschaftler weichen, im Zeitfenster der Umpolung, von 1.000 BC. (P.L Mercanton) bis 700 BC ab. Vorherige Änderungen, verbunden mit globalen Katastrophen, werden in die Zeit 1.300 BC und ca. 9.000 BC eingestuft (S.166). Die geologische Entwicklung sei schneller vorangeschritten als vormals angenommen, so Velikovsky weiter.

Außer dem Kippen der Erdachse kam es ebenso zu Rotationsstörungen. Die Erde wurde offenbar elektromagnetisch, infolge der von Tesla erklärten Wechselstromtechnologie, durch ein externes Magnetfeld, von 1.500 km/h Umlaufgeschwindigkeit, heruntergebremst.
Anschließend wurde das Magnetfeld auf den richtigen Wert wieder (durch Zufall) eingestellt?

Nun – ich bezweifle, dass das Magnetfeld von der «Evolution» intelligent neu kalibriert wurde? Sumerische Mythen sagen es wäre Gott Marduk gewesen, der die Welt neu geordnet hat, so zu lesen im Epos der Schöpfung “Enuma Elis” was im Buch URLICHT, von W.H. Müller noch in deutsch abgedruckt ist!

Letztlich bleibt zu bemerken, dass ein Kippen der Erdachse mit hoher Wahrscheinlichkeit tatsächlich erfolgte. Es scheint sich aber um keinen Prozess zu handeln, der zyklisch und kurz periodisch abläuft. Wenn dies so wäre, gäbe es keine Strandlinien in Tiwanaku keine dicken Sedimentablagerungen, die auf lange Zeiträume hinweisen. 
Das Gesagte muss allerdings nicht bedeuten, dass ein Kippen der Erdachse auszuschließen ist. Prof. Stanley Keith Runcorn von der Universität Cambridge hatte in seinem Buch «The Earth‘s Magnetism» ISBN-13: 978-9027720504 diesen Umstand auch als möglich erachtet. 1995 starb Runcorn bei einem Überfall in seinem Hotelzimmer.

7 Die Poleisdecke ist eine Folge einer kosmischen Unregelmäßigkeit?

An den Küsten der Weltmeere sind die Brandungsspuren zu finden, die das Meer vor der globalen Katastrophe hinterlassen hat. Es ist an ihnen zu sehen, dass der Meeresspiegel vormals generell ca. 6 bis 10 Meter höher gelegen haben muss. (Quelle: R.A. Daly S. 189). Auch P.H. Kuenen, UNI Leyden, bestätigt die Angaben von Daly.
Das so gesehen fehlende Wasser der Weltmeere wird in den Eismassen der Polregionen vermutet. Dabei stellt sich die Frage, wie es zur Bildung derartiger Eispanzer (2000 bis 4000 Meter Dicke) überhaupt kommen konnte?
Velikovsky geht dem nach (S. 140) und stellt fest, dass eine sehr hohe Verdunstungsenergie zur Verfügung gestanden haben muss. Diese Energiemenge ist derart hoch, dass das Potenzial auf der Erde selbst nicht ausreichend ist. Auch Erklärungsmodelle mit vulkanischen Aktivitäten versagen. Velikovsky schlussfolgert, dass genau zwei extreme Temperaturverhältnisse, in zeitlich exakter Folge, geherrscht haben müssen (S. 144). Zum einen muss es extrem heiß gewesen sein, um das Verdampfen der Ozeane zu bewirken und dann muss es schlagartig extrem kalt gewesen sein, so dass die Niederschläge zu Eis erstarrten. Weder extreme Hitze noch extreme Kälte alleine hätten zur Bildung des Eispanzers führen können, sondern die terminologische Abfolge ist dabei entscheidend (S. 141)! Es muss bei der Erstarrung der Eismassen so kalt gewesen sein, dass auch im Bereich der Sahara Flussrinnen zu finden sind, die auf Gletscher hindeuten (S. 144).
An die schockgefrosteten Mammuts in Sibirien sei an dieser Stelle erinnert. Auch hier wird der Einfluss eines externen Himmelskörpers in Erwägung gezogen, der die Erdachse verlagert hat. Dieser habe das Potenzial, beide Zustände herbeigeführt zu haben (S. 143). Erstaunlich ist, dass für die Absenkung des Meeresspiegels nicht 10.000 BC genannt wird (Sintflut), sondern 1.000 BC bis 2.000 BC. Daly gab 1.500 BC an. Er erkannte ferner, dass zu dieser Zeit der Meeresspiegel, weltweit, schlagartig um ca. 6 bis 10 Meter abgesenkt wurde (S. 190).
 
Bei organischer Materie wird die C14-Methode zur Altersbestimmung eingesetzt. Diese ist jedoch fraglich, denn sie geht davon aus, dass die radioaktive Strahlung, die auf der Erde eintrifft, gleich bleibt. Das ist aber eben nicht der Fall! 
Wir haben eben gesehen, dass der Umstand nicht bestätigt werden kann, wenn davon ausgegangen werden muss, dass ein externer Himmelskörper Einfluss ausübte. Genau wie dieser Himmelskörper die magnetischen Komponenten auf der Erde veränderte, kann er auch auf den radioaktiven Strahlungsindex Einfluss gehabt haben, so die Bedenken mehrerer Wissenschaftler hierzu. Folglich wären alle C14-Datierungen womöglich falsch (S. 166)! Da die C14-Methode auch zur Datierung der Eiszeit verwandt wird, ist die zeitliche Bestimmung der kosmischen Katastrophen so nicht möglich (S. 167).
Andere Zeitbestimmungen gehen der Tatsache nach, dass sich Sedimente ablagern, Flussbetten ändern usw. Velikovsky zeigt auf (S. 169), dass hier Fehldatierungen, bis hin zum Faktor 10, nachgewiesen werden können. Diese Fehldiagnosen werden ebenso dazu verwandt, Ereignisse zurückzudatieren. Der Ansicht folgt G.F. Wright. So gesehen ist es nicht verwunderlich, dass Keramikreste, von Menschenhand gemacht, in Ablagerungen der Eiszeit zu finden sind (S. 175).

8 Klimasturz

1.500 BC
Klimasprünge sind auch um 1.400 BC bis 1.800 BC aufgetreten, dies zeigt Velikovsky in seinem Buch auf (S.185) und sichert seine Aussagen mit denen von H. Games und R. Nordhagen ab. Es kam ca. 1.600 BC zu extremen Vulkanausbrüchen, Vulkanascheregen und Flutwellen.
Berichte aus Santorien, Thera und Kreta liegen dazu vor (S. 197). Das könnte der Grund für den Zusammenbruch des Mittleren Reiches in Ägypten gewesen sein, so schlussfolgert Hans Reck im Werk «Santorin» Berlin, Gebr. Mann, 1936. 
Die Katastrophe hat insofern auch Mesopotamien heimgesucht. Auch hier gab es extreme wirtschaftliche und kulturelle Rückschläge zu dieser Zeit (S. 202). Weiterhin ist es zu großflächigen Lavaaustritten gekommen. Tonscherben aus 1.500 BC wurden unter Lavaschichten entdeckt (S. 203, 208)!
800 BC
Zahlreiche Wissenschaftler sind sich darin einig, dass es um 900 BC bis 700 BC zu einem Klimasturz kam und somit zu einer plötzlichen globalen Veränderung. So auch G. Kossinna, Axel Blytt, Gunnar Anderson, Rutger Sernander, Max Ebert, auf diese Autoren bezieht sich Velikovsky in seinen Ausführungen.
Der Klimasturz wird im nordischen Epos Edda beschrieben.
Informationsmaterial unter der URL
https://www.youtube.com/watch?v=9hsxCIlhg9M
https://www.youtube.com/watch?v=LnfA_sYTdvY
In dieser Epoche ist die weltweite Absenkung des Meeresspiegels um 6 bis 10 Meter einzuordnen, die spontan erfolgt. (S. 206, 208).

9. Lüge wird zur Wahrheit – Gedankenmechanismus

Vergleichen wir unser Gehirn mit einer Festplatte und einem lernfähigen Programm. Dies könnte z.B. eine Spracherkennungssoftware sein. Zu Anfang ist die Datenbank des Programms leer. Während der Lernphase werden dann ständig Informationen hinzugefügt. In unserem Fall ermittelt unser Programm den Mittelwert der wahrgenommenen, akustischen Schwingung.
Je mehr Informationen eingehen, die gleichartiger Natur sind (die ähnlich klingen), desto mehr wird vom Wahrheitsgehalt der Folgeinformation ausgegangen. Die vermeintliche Unsicherheit der Deutung des Gehörten sinkt. Die Datenbank ist schließlich mit Daten gefüllt. Der Schreibschutz wird nun vom Anwender aktiviert, das initialisierte Grundprogramm wird aktiv, man verwendet es ab dann.

Wenn das Programm (Gehirn) also nur mit passenden, manipulierten Informationen gefüttert wird, stellt sich eine fiktive, gefühlte Wahrheitsempfindung ein. Selbst eine arge Lüge kann so zur zweifelsfreien Wahrheit mutieren, wenn sie lange genug wiederholt wurde. – Und das wird sie! 
Werden wir im Zustand falscher, geistiger Mainsteam-Konfiguration mit alternativem Gedankengut konfrontiert, wird dieses auf innere Ablehnung stoßen, auch wenn das Neue plausibel, logisch und vernünftig erscheint. Wir bleiben in Folge unseres Starrsinns und unserer Denkbequemlichkeit in Unkenntnis und halten uns, mangelnder Vernunft wegen, weiterhin für schlau! Dieser leidige Umstand, der leider beim gemeinen Volk gang und gäbe war und ist, ärgerte seinerzeit schon Heraklit. Er beschwerte sich darüber, dass niemand seinen scheinbar einfachen, vernünftigen Ausführungen zu folgen vermochte.
Trotz dem er mit Engelszungen argumentierte, bleiben seine Gesprächspartner beim Althergebrachten.

«Nichts ist schlimmer als junge Besserwisser und alte Schlechtermacher.»
Martin Held, deutscher Schauspieler, 1908 - 1992

Version 2016-04

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