TIAHUANACO

Tiahuanaco - Alternative Erdgeschichte

In den bolivianischen Anden, in Tiahuanaco oder auch Tiwanaku bzw. Tihuanaku genannt (an der Grenze zu Peru, 20 km vom Titicacasee entfernt, auf 3.850 Metern Seehöhe), befindet sich vermutlich die älteste Ruinenstadt mit vorsintflutlichen Steinbauten und Inschriften. Es handelt sich um ein UNESCO-Weltkulturerbe. Wissenschaftlich werden die Objekte in Tiahuanaco in den Bereich 400 AD bis 900 AD datiert. Ein dort vorhandener Kalender, der den Ansichten alternativer Forscher nach der älteste der Welt sein soll, wird wissenschaftlich als «landwirtschaftlicher Kalender» diagnostiziert. Dem Leser wird also nichts Besonderes auffallen, wenn er sich dem Thema Tiwanaku zuwendet – Ruinen eben –,die gibt es woanders auch, sollte man denken. Aber! Diese Bauwerke hätten die Götter in einer Nacht geschaffen, berichteten die Ureinwohner damals den Spaniern. Die Herstellung der technisch und technologisch anspruchsvollen Objekte wirft Fragen auf.

In 3950 Meter Seehöhe sind ferner Strandlinien des Ozeans an den Objekten zu erkennen, ebenso an den Hängen der Berge. Diese Entdeckung machte Arthur Posnansky, zusammen mit Troll, im Jahre 1926. Es wurde in Tiwanaku eine 500 km lange Strandlinie des Ozeans gefunden, die teils in Form von Auswaschungen an den Felswänden – und teils in Form von Anschwemmungen zu erkennen wäre.
Dieser Sachverhalt ist zu lesen im Buch «Die Sintflut und ihre Wiederkehr» von H.W. Behm; Hannover, Adolf Sponholtz Verlag, 1956. Dieses Buch können Sie bei «amazon» für günstige 147 Euro bestellen. 

Weitere Informationen dazu im Buch
«Eine prähistorische Metropole in Südamerika», Band I, von Arthur Posnansky, 1914; ISBN 978-3-11-105679-1. Dieses Buch können Sie bei «Lehmanns» für 99,95 Euro bestellen.

Bildzitat ti20Das bekannteste Steinbauwerk, in Tihuanaku, ist das <<Sonnentor>> im nord- westlichem Bereich und der Zentralplatz, der Platz der stehenden Steine <<Kalasasaya>>. Am östlichen Ende findet man das Steintor. Man nennt einen unweit davon entfernten Ort, Puma Punku oder auch Pumapunku. Hier befindet sich ein Ruinenfeld aus Andesit Bausteinen, was indirekt der Anlage hinzugerechnet werden darf.

Die in Tiwanaku befindlichen Bauwerke und Bauteile sind, gemäß den Forschungsergebnissen von Uhle, Posnansky und Stübel entscheidend älter, als die der Sumerer und die der Ägypter.

Das Gebiet am Titicacasee findet besondere Beachtung, in den Mythen der Einheimischen. Leider hat man diese Mythen, genau wie die Ruinenstätte selbst, vernachlässigt.

Ein Werk, in dem die Mythen aufgezeichnet wurden, soll von <<Cristobals de Molina >> zwischen 1570 und 1584 verfasst worden sein, berichten Stübel und Dr. Uhle. Ebenso sollen Aufzeichnungen im Werk <<Calanchas>>, aus dem Jahre 1638 existieren. Selbst Dr. Uhle und Stübel gelang es, gegen 1890 jedoch nicht mehr, ein Original eines solchen Buches überhaupt noch zu sichten. Zu den geschichtlichen Aufzeichnungen zählen angeblich ferner, Schriften von J.J.v.Tschudi und Luis de Turuel.

Mythen

z01Aus den Mythen geht hervor, dass ein Schöpfergott, << Patsayatsatsi >> den Menschen entwickelte. Wie in den sumerischen Mythen haben sich auch hier die Menschen nicht nach dem Wohlwollen dieses Gottes entwickelt. Die Menschen wären ungehorsam gewesen, so dass man sie mit Blitzen hätte bestrafen müssen, heißt es. Die Bestrafung durch Blitze wäre aber nicht ausreichend gewesen. Deshalb hätte man mit unglaublichen Wassermassen nachgeholfen. Fast alle Menschen wären dabei ertrunken, nur wenige Gerechte hätten sich retten können, berichten die Mythen. Aber auch nach dieser zweiten Bestrafung hätten sich die Menschen nicht gebessert.
 
Die Menschen hätten den Höhlen (als Versteck), mehr Beachtung beigemessen, als Gott! Das löste Bestrafung Nr. drei aus. Jetzt werden die Menschen zu Steinen verwandelt. Dann folgen im Grunde, chronologische Hinweise darauf, dass dieser Gott, - erst jetzt, - Mond und Sterne erschaffen haben soll.
Dieses Verwirrungsspiel ist uns aus dem Enuma Elisch vertraut. Auch hier soll Gott Marduk die Welt erst später geschaffen haben, als bereits bestand. Da das freilich Unsinn wäre, kommen wir zu dem Schluss, dass es um eine Neuordnung des Kosmos und der Welt gegangen sein muss!
Weitere historische Informationen zu dem Thema, sind wo möglich im Werk <<Bolivia>> von André Bresson, aus dem Jahre 1886 enthalten.
 Uhle  und Stübel Buch Tiahuanaco Leipzig 1892 Uhle_Stuebel_06

10.3 Das Alter

z03Mehrere Indizienketten, von Professoren, Doktoren, Ingenieuren (siehe Anlage) verweisen darauf, dass die Erstellung der Bauwerke, um 27.000 vuZ bis 10.500 vuZ erfolgte. Somit zeitlich vor der Sintflut! Grund für diese Überlegungen und Erkenntnisse der Gelehrten war nicht alleine der Standort und die geographische Nord-Südausrichtung. Grund war vor allem, der mathematische, astronomische Gehalt, der sich auf den Objekten, in Form von Schriftzeichen, verbarg.
So auch auf der Rückseite der rechts abgebildeten Sandsteinfigur, die gemäß den Forschungsergebnissen von Prof. Dr. Hans Schindler Bellamy (HS ) auf dem Rücken den ältesten Kalender der Erde tragen soll!

Die Schriftzeichen verkörpern, somit eher nicht folkloristische Verzierungen, wie vielfach angegeben wird, sondern es handelt sich um mathematische Funktionen, Zahlen und sogar Variable, mit astronomischem Hintergrund! Genau das, hatten weitere Experten, vor Ort, übereinstimmend und unabhängig voneinander herausgefunden und überprüft! Da diese Ergebnisse offenbar weniger in das beherrschende Weltbild passen sind sie unbekannt.

 Wie kam es zur wissenschaftlichen Datierung von Tiahuanaco?

Bild Zitat Uhel und Stübel Buch Tiahuanaco Leipzig 1892 Uhle_Stuebel_05An diesem Platz, Tiahuanaco) auf der Hochebene, sind Bauwerke (Tafel Blöcke1) , Bauteile und Inschriften zu sehen, welche man mit wissenschaftlichen Erkenntnissen schwer zu erklären vermag. Im Prinzip ist es mit der heutigen Technik kaum vorstellbar, diese zu erzeugen, geschweige mit der von Urmenschen! Gedeutete Schriftzeichen eines astronomischen Kalenders, die zehntel Millimeter genau platziert, in härtestes Vulkangestein eingraviert wurden, werden heute als „Verzierungen“ bezeichnet!
 
Die antike Stätte wurde nachlässig behandelt. Nicht nur, dass nach Plünderungen, Kirchen, Häuser und Strassen, aus den antiken Blöcken gebaut wurden. Als letzte Schandtat wurden in den 40 Jahren, militärische Schießübungen auf die Blöcke und Gebäude der Ruinenstädte veranstaltet. Erst im Jahr 2000 konnte man sich durchringen die Stätte zum UNESCO Weltkulturerbe zu erklären! Um die Verdienste von Prof. Posnansky in Sachen Tiahuanaco genauer zu ergründen, lesen Sie bitte das ergänzende Zitat von, von
Quelle:http://www.kassablanca.de/zo/thema/messages/pumapunku/pumapunku.html

Posnansky hatte nun die Idee, die Visierlinien dieses Observatoriums genauer zu vermessen und aufgrund seiner Ergebnisse Rückschlüsse auf das Alter der Anlage und die Zeit ihrer Erbauung zu ziehen. Die Resultate waren erstaunlich. Die Winkel und Abstände der Sonnenwenden ergaben nach seinen Messungen eine Schiefe der Ekliptik von 23 Grad, 8 Minuten, 48 Sekunden.

Was ist unter der Schiefe der Ekliptik zu verstehen? Die Ekliptik ist die Schnittlinie der Bahnebene der Erde mit der Himmelssphäre. Und die Schiefe der Ekliptik bezeichnet den Winkel zwischen ihr und dem Himmelsäquator. Dieser Winkel ist jedoch nicht konstant, er schwankt in einer Periode von etwa 40.000 Jahren zwischen 21 Grad, 55 Minuten und 28 Grad, 18 Minuten. Im Jahre 1990 betrug er 23 Grad; 26 Minuten, 26 Sekunden und nimmt momentan pro Jahr um etwa 0,5 Gradsekunden ab.

Und so staunte Posnansky nicht schlecht, als er den von ihm ermittelten Winkel mit den tatsächlichen Daten verglich. Nachdem er auch die Höhenlage der Kalasasaya in seine Berechnungen einbezogen hatte, kam er zu dem Schluß, dass die Ausrichtung der Visierlinien im Jahre 15.000 v. Chr. erfolgt sein mußte!

Diese Zahl schlug in der Fachwelt wie eine Bombe ein. Zu unglaublich war dieser Wert, widersprach er doch allem, was man damals über das alte Amerika wußte oder zu wissen glaubte. Und so setzte sich im Jahre 1926 unter anderem eine Expedition der Deutschen Astronomischen Gesellschaft nach Tiahuanaco in Marsch, um Posnanskys Meßwerte zu überprüfen. Man hatte alles aufgeboten, was zu jener Zeit in der Astronomie Rang und Namen hatte. Die Teilnehmer waren Professor Dr. Arnold Kohlschütter, Direktor des Astronomischen Observatoriums in Bonn; Professor Dr. Hans von Ludendorff, Direktor des Astronomischen und Astrophysikalischen Observatoriums zu Potsdam und Dr. Rolf Müller vom gleichen Institut. Von November 1926 bis zum Juni 1928 nahmen sie an Ort und Stelle Beobachtungen und Messungen vor. Was fanden sie? Hatte Posnansky Recht gehabt?

In der Tat wurde der Ingenieur mehrfach bestätigt, wenn auch seine Zahlen nicht ganz stimmten, was vielleicht an der relativen Ungenauigkeit seiner Meßmethoden gelegen haben mochte. Jedenfalls stand nun fest, dass es sich bei der Kalasasaya um ein Observatorium handelte, das sowohl kalendarische als auch astronomische Bedeutung hatte. Auch den Wert der Schiefe der Ekliptik fanden die Astronomen abweichend vom damals aktuellen Wert.

Zitat Ende, von http://www.kassablanca.de/zo/thema/messages/pumapunku/pumapunku.html

Das Sonnentor

Bild Nr.  ti02Ein besonderes Objekt an diesem Ort Tiahuanaco, ist ein Lieblingsobjekt von Posnansky und Kiss, das Sonnentor. Es ist aus einem einzigen hellgrauen Block, von Andesit – Lavagestein herausgeschnitten. Das Bauwerk ist nach Angaben von Erich von Däniken, 382 cm breit, 302 cm hoch und ca. 45 cm tief. Das Tor darin selbst, hat eine Weite von ca. 83 cm und eine Höhe von 175 cm, wissen andere gemessen zu haben.

Eine genaue Gewichtsangabe des Tores macht man offiziell nicht. Obwohl man vom Volumen, exakt auf die Masse schlissen könnte, werden banale Angaben gemacht. So Schätzwerte von 7 bis 12 Tonnen!

Nicht unweit des Tores, (ca. 1 km) bei Puma Punku, findet man den Rest von komplexen, dreidimensionalen Bauteilen, auch aus Andesit. Diese hat Alphons Stübel vermessen und gezeichnet.

Aufgrund der präzisen Steinbearbeitung (Geradheit, Winklichkeit, keine Ausplatzungen) kommt man in wissenschaftliche Erklärungsnot. Das Gestein besitzt zu dem den Härtegrad von 8 auf einer Skala. Diamant besitzt hier den Härtegrad 10.

Die Technologie

Bild Nr. ti22Die Erklärungsnot wird dadurch verstärkt, dass die präzisen dreidimensionalen, Einzelelemente, wie Legosteine zusammen fügbar sind, wie die Abbildung zeigt. Der Konstrukteur der Blöcke muss wohl ein gutes 3D- CAD Programm besessen haben! Jeder Fertigungsfehler hätte sich sonst dramatisch auf das Projekt ausgewirkt.

Wie konnte es ohne genaueste Planung und Zeichnung möglich sein, die Passgenauigkeit der Blöcke zueinander zu gewährleisten?

Wir müssen uns vorstellen, das 2 große, schwere und harte Blöcke exakt zusammenpassen mussten. Der dritte Block muss dann zu allen beiden passend sein, da er sie beide wieder gemeinsam miteinander verbindet. Das passiert aber nicht nur auf der Oberseite, der Blockanordnung, sondern auch auf der Unterseite sondern an mindestens 6 Seiten. Je mehr Steine miteinander verbaut werden, je höher wird folglich der Aufwand an Planung.

Die Technik

Bild  4  Dr.Uhle und Stübel-  Buch Tiahuanaco Leipzig 1892Die Blöcke sind ferner teilweise von unvorstellbarer Größe (40 m lang) und daher Masse (200 Tonnen).
Wie hat man im Steinbruch einen solchen Rohling abbauen können?
Bei Andesit einem Vulkangestein, was gleichmäßig nach allen Seiten platzt, da es homogen ist, dürfte das nicht so einfach sein!

Selbst ein Diamantmeißel oder eine Diamantbohrkrone wären als Werkzeug unzureichend, um die Formen und Vertiefungen, für die kupfernen Verbindungsklammern herauszuarbeiten. Angetriebenes Spezialwerkzeug ist wohl erforderlich.

Da die Blöcke in Richtung der Höhe teilweise nicht parallel sind, ergeben sich bei der Bearbeitung sehr viele Bearbeitungs- Achsen und Koordinaten (Punkte) , wie sie heute nur auf modernsten CNC- Fräsmaschinen anzufahren wären!

Es gibt wissenschaftliche Betrachtungen, in denen diese Teile „wie aus Beton gegossen“ beschrieben werden. Oder sind es doch gegossene Bauteile? Wo sind dann die Formen, wo sind die Öfen? Seltsam ist nämlich, das die Steine nach Angaben von Erich von Däniken magnetisch sind. Das deutet darauf hin, dass beim Erstarren ein (elektro)magnetisches Feld gewirkt haben muss! Doch nicht nur die Werkzeuge und Planungsmittel, (die es nicht gab) sind das Problem.

Wie konnten derartige Träger und Säulen, von 40 Meter Länge und Gewichte von über 200 Tonnen gehandhabt werden? Mit was für Hebetechnik hat man hantiert? Welche Hochleistungs- Aggregate, haben die Werkzeuge kontinuierlich angetrieben? Woher stammte die Energieversorgung? Wie wurde das Werkzeug oder das Werkstück geführt? Es müssen offenbar Führungstische (für das Werkstück oder Werkzeug) von über 40 Meter Länge existiert haben. Falls es bei der Bearbeitung zum Abtrag, am Werkzeug gekommen sein sollte, wurde auch diese Differenz automatisch zugestellt. Weiter musste Parallelität gewährleistet werden. Dazu ist es nötig, das Werkstück, also die Blöcke, in 3 Achsen auszunivellieren. Welche Messmittel hat man benutzt, die drei Koordinaten gleichzeitig anzeigen konnten? Wie wurde eine so extreme Genauigkeit (1 mm Differenz, auf 40 Meter) gewährleistet? Im Grunde ist es denkbar, dass unter derartigen Bedingungen, diese übermenschlichen Werke, wohl eher nicht von Steinzeitmenschen stammen können!

Reader’s Digest schrieb dazu Folgendes: "

…Die besten Ingenieure von heute fragen sich noch immer, ob sie solche Felsmassen, wie sie zum Bau dieser Stadt verwendet wurden, bearbeiten und transportieren könnten. Die gigantischen Blöcke sehen fast so aus, als hätte man eine Schablone benutzt, um sie zuzuschneiden…"

Zur Geschichte 

Bildzitat Nr. ti04Bereits 1.532 besuchte der Vizekönig Francisco Pizarro, im Auftrage von Karl dem V. diese Städte. Er wurde von 180 Kriegern begleitet und von den Inka unter Führung von Atahualpa wohlwollend empfangen. Das war der letzte König der Inka! Unser Entdeckerheld und Friedensbote Pizarro lies bei dem Begrüßungsfest 4.000 unbewaffnete Inka töten! 1533 tötete man auch den Inkakönig erwürgen! Vorher hatte man aus dem Volk Massen von Gold und Edelsteinen gepresst, um angeblich das Überleben des Königs zu gewährleisten.

1549 folgte der Spanier Pedro de Cieza de Leon. Dieser befragte in seiner Eigenschaft als Chronist die Ureinwohner nach den Bauwerken.

Sie antworteten, dass die Bauwerke seit Urzeiten ständen und von Göttern in nur einer Nacht errichtet worden wären. Der Baumeister wäre Gott Con Tici Viracocha, sie selbst seien keine Erbauer dieser Gebäude, versicherten sie. Gott Viracocha auch Gott Pachacamac genannt, galt als Schöpfergott und auch als Schöpfer des Menschen. Im Tempel der Sonne wurde er verehrt.

Im Jahre 1833 berichtet der Franzose Charles Victor d`Orbigny von den Plattengrößen. Er gab an, dass zu dieser Zeit noch intakte Säulen von 40 Metern Länge zu besichtigen waren. Um 1895 widmet sich die beiden Dresdner, Dr. Max Uhle und der Privatgelehrte Moritz Alphons Stübel dem Ruinenfeld. Sie sind vom desolaten Zustand der Anlagen entsetzt. Im Jahre 1908 wurde das umgestürzte, zerbrochen Tor dann wieder aufgerichtet.

Von 1904 bis 1945 forschte der Österreicher Prof. Arthur Posnansky (Don Arturo) in der Ruinenstadt. Posnansky erkannte nach astronomischen Berechnungen, auf Grund der Schriftzeichen, dass es sich hier um uralte Bauteile handelt. Er nannte die Städte „Wiege der Menschheit“ Die Fundstücke datierte er, gemäß seinen begründeten Berechnungen, auf 15.450 BC.

 Ursache für mehrerer Kalender und Hintergründe

z09Man bestreitet, dass Posnansky einen Kalender erkannte, der in seinen Perioden von den heutigen abweicht. Dem Vorangestellt, der Hinweis, dass man an der Ausrichtung des steinernen Kalenders bereits in der Antike ausgleichend manipulieren musste, um den Kalender an die neuen, realen Bedingungen anzupassen. Die mögliche Erklärung dafür, ist mit den Theorien von Velikovsky verwandt.

Vielleicht auf Grund der Gravitationskräfte und Einflusses, auf das Erde Mond System, durch einen uns unbekannten Himmelskörper bedingt, kam es wo möglich zu Veränderungen. So schildert Velikovsky seine These im Buch <<Welten im Zusammenstoß>>. Der Himmelskörper verursachte astronomische Störungen. Die Erdachse (Neigung) veränderte sich, wie auch die Drehzahl der Erde. Somit waren Tage früher, wo möglich, anderer Länge, als heute und die Zahl der Monate, des Jahres wich ebenso ab. Die Veränderung ist, nach Prüfung von Indizien und Fakten, die Velikovsky in seinen Büchern nennt, weder vor extrem langer Zeit eingetreten, noch langsam erfolgt.

Von Ereignissen, die auf kalendarische Änderungen hinweisen, existieren mehrfach antike Aufzeichnungen. In denen wird beschrieben, dass die Sonne für Tage nicht unterging. Anderswo wird beschrieben, dass die Sonne nicht aufging. An einem dritten Ort wird beschrieben, dass sie kurz über dem Horizont stehen blieb! Mythen von mehreren Völkern sprechen unabhängig voneinander von diesem Ereignis, was ca. 1.500 BC stattgefunden haben soll!
Die Mythen gehen sogar so weit zu behaupten, dass die Sonne im Westen aufgegangen wäre!

Aus dem gleichen Grund (kosmische Änderungen) heraus, musste vormals vielleicht auch die Himmelsscheibe von Nebra umgearbeitet werden? Forscher fanden heraus, dass mindestens zweimal Aktualisierungen an Selbiger statt fanden, genau wie am Platz der stehenden Steine, in den Anden! Folglich gab es vormals andere Kalender, mit anderen Perioden! Auch ein Teil des Mayakalenders und ein Ägyptischer Kalender deuten ebenso darauf hin!

Und noch etwas Spektakuläres fand Posnansky heraus. An der Treppe, der Tempelanlage, des Steintores hatte sich in Meereshöhe eine entsprechende Salzablagerung an der Stufe gebildet. Mehrere Untersuchungen bestätigten, dass die jetzt 4.000 Meter hoch gelegenen Gebiete, einst am Wasser und zwar am Ozean gelegen haben müssen. Im Nachbargebiet der Ausgrabungsstätte fand man Muschelkalk und Algenreste und massig Knochen von einem Massensterben.

Posnansky ist noch mehr zu verdanken. Er erkundete, dass die Andesitblöcke aus einem 60 km entfernten Steinbruch stammten. Die Gewichte der Rohblöcke, schätzte er, auf über ca. 200 Tonnen! Schließlich landete ein Teil der Blöcke, nach Zerstörung und Plünderung der Ruinen, im Dorf Tiahunanco und sogar in der Hauptstadt La Paz! An Hand der Treppenabnutzung am Steintor kann man vermuten, dass die astronomische Kalenderanlage lange genutzt wurden, da eine Stufe der Treppe, in Meereshöhe stark abgenutzt war. Die Anlage könnte somit gar noch älter sein, als angenommen. Hier fand man zu dem eine antike Reparaturstelle. Die Art der Instandsetzung der Treppe. Man weiß nicht wie das implantierte Inlay nahtlos eingeschweißt wurde.

Nach 1945 untersuchten die beiden Doktoren, Prof. Hans Schindler und Allan eine große Sandstein-Statue, die im Schlamm gefunden wurde. Diese war, wie gewohnt, mit vielen „Verzierungen“ versehen. Man kam nach aufwendigen Berechnungen zu der Erkenntnis, - es ist ein Kalender! Und zwar einer, der 29.000 Jahre zurückreicht! Dieser Kalender ist folglich der Älteste, der jemals gefunden wurde. Hören wir uns zum Abschluss nun die Schluss- Worte des Vortrages von Prof. Dr. Hans Schindler Bellamy an, um uns einen groben Überblick zu verschaffen:

Zitat, aus dem Vortrag, anlässlich des A.A.S.-Weltkongresses 1975, in Zürich Quelle: Tatiana Ingold URL http://tatjana.ingold.ch/ Prof. Dr. Hans Schindler Bellamy

Zusammengefasst lässt sich sagen: Die geographischen Pole haben sich, bedingt durch die Atlantikkatastrophe, von Grönland, bzw., dem Wilkes-Land in ihre heutige Position verschoben. Dadurch geriet die Westantarktis vollständig in den südlichen Polarkreis.
 
Durch Schneefälle und Flutwellen, die zu Eis wurden, wurde der Kontinent etwas abgesenkt; durch eine Hebelwirkung in der Plattentektonik wurde die südamerikanische Kontinentalplatte etwas angehoben, wodurch im Westen die Kippbewegung der Platte verstärkt, im Osten diese abgemildert wurde.
Der Ostteil des Kontinentes - vor der Katastrophe Küstengebiet, das um ein großes Binnenmeer gelegen war, von dem heute nur noch der Titicaca- und der Popoó-See übrig geblieben sind - wurden mitsamt der Hafenstadt Tiahuanaco fast 4000 Meter in die Höhe gestemmt.
Die Anden (nachweislich ein junges Gebirge [2]) waren geboren oder (wahrscheinlich eher) zumindest noch ein Stück höher gestemmt. Durch das gleichzeitige Einwirken der beiden Kräfte ist die südamerikanische Platte zumindest an einer Stelle gebrochen.
Es kam zu einer „kleinen Sintflut“, starken Vulkanaktivitäten und lang anhaltender Dunkelheit . Die meisten Ureinwohner von Tiahuanaco flüchteten, die Stadt war weitgehend zerstört, und später siedelten sich erneut Menschen in Tiahuanaco an, oder/und einige Überlebende waren (vielleicht in Höhlen) dort geblieben, die nach der Dunkelheit wieder nach draußen kamen.

Zitat Ende.

Bildzitate
Sonnentor ;

Bildzitat Nr. ti24

Steintor aus Andesit

32http://www.coasttocoastam.com/cimages/var/ezwebin_site/storage/images/coast-to-coast/repository/photos/puma-punku-stone-carving/468358-1-eng-US/Puma-Punku-Stone Carving_photo_medium.jpgc

Platz der stehenden Steine

Bild- Zitat ti 26

Literaturempfehlungen zum Thema:

<<Dr. Edmund Kiss geb. 1886 gest. 1960
Literatur:

Das Sonnentor von Tiwanaku
Die letzte Königin von Atlantis Leipzig : v. Hase & Koehler, [1941], 4. Aufl.
Die kosmischen Ursachen der Völkerwanderungen; Faksimile, Leipzig, 1934

<<Prof. Ing. Arthur Posnansky, geb. 1873 gest. 1946
Literatur:

Die Inseln von Titicaca; Bücher von Graham Hancock, Chares Hapgood, Rand Flem-Ath
El Signo escalonado en las ideografias americanas con especial referencia á Tihuanacu Posnansky, Arthur. - Berlin : D. Reimer, 1913
Thesaurus ideographiarum Americanarum Posnansky, Arthur. - Berlin : D. Reimer
Eine prähistorische Metropole in Südamerika ISBN 978-3-11-105679-1
Das Treppenzeichen in den amerikanischen Ideographien mit besonderer Rücksicht auf Tihuanacu; ISBN 978-3-11-122398-8, 1913

<<Prof. Friedrich Max. Uhle, geb. 25.03.1856 gest. 11.05.1944 - Der Begründer der systematischen Archäologie
Literatur:

Wesen und Ordnung der altperuanischen Kulturen. Aus dem Nachlass hrsg. von Gerdt Kutscher.
Die alten Kulturen Perús im Hinblick auf die Archäologie und Geschichte des amerikanischen Kontinents, von Prof. Max Uhle

<<Moritz Alphons Stübel, geb. 26.07.1835 gest. 10.11.190
Literatur:

Die Ruinenstätte von Tiahuanaco, im Hochlande des alten Peru ; Stübel, Alphons. - Leipzig : Hiersemann, 1892
Eine Kulturgeschichtliche Studie aufgrund selbständiger Aufnahmen", A. Stübel und M. Uhle (42 Tafeln in Lichtdruck)
 
<<Prof. Dr. Hans Schindler Bellamy geb. 1901 gest. 12.12.1982
Literatur
:

Das Sonnetor.

Built before the flood;: The problem of the Tiahuanaco ruins 1943
Moons, Myths and Man. A reinterpretation. Faber & Faber: London, 1936, also 1949 revised
The Book of Revelation is History.Faber & Faber: London, 1942
Built before the Flood. The problem of the Tiahuanaco ruins. Faber & Faber: London, 1943
In the Beginning God. A new scientific vindication of cosmogonic myths in the Book of Genesis. Faber & Faber: London, 1945
The Atlantis Myth. Faber & Faber: London, 1948. 8o.
Life History of our Earth. Based on the geological application of Hoerbiger's Theory. Faber & Faber: London, 1951
The Calendar of Tiahuanaco. A disquisition on the time measuring system of the oldest civilization in the world. Faber & Faber: London, 1956, with Peter Allan
The Great Idol of Tiahuanaco. An interpretation in the light of the Hoerbiger theory of satellites of the glyphs carved on its surface. Faber & Faber: London, 1959, with Peter Allan

<< Dr. Friedrich, Wilhelm, Hans von Ludendorff,
geb. 26.05.1873 gest.26.07.1941
Werke:

Zeitschrift für Astrophysik ; Herausgeber des zwischen 1928 und 1936 erschienenen Handbuches Astrophysik.
Ludendorff hat den Dresdener Codex sowie den Mayakalender untersucht und ausgewertet.

Version 2015-120

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